Beinahe 4 Möglichkeiten, das WordPress Theme mit CSS anzupassen


Es ist mir noch nicht vorgekommen, dass ich an einem Theme nicht spätestens nach einigen Wochen Veränderungen vornehmen wollte. Erst sind es nur Kleinigkeiten wie die Schriftfarbe oder -grösse, später dann kommen meist noch Layoutänderungen dazu. Es gibt 3 sinnvolle und 1 sinnlose Möglichkeit, CSS Anpassungen vorzunehmen. Ich zäume das Pferd mal von hinten auf.

0. Veränderungen direkt im Original Theme sind nicht zu empfehlen

Ich fange mal mit der 4. und im wahrsten Sinne des Wortes letzten Option an. Man kann jederzeit die style.css des Original Themes ändern. Diese Änderungen gehen natürlich bei jedem Theme Update verloren, da diese Datei mit ziemlicher Sicherheit überschrieben wird. Es ist mir ein Rätsel, warum immer wieder auf diese Möglichkeit hingewiesen wird. Sie ist dumm und unbrauchbar.

3. CSS mit Hilfe eines Plugins anpassen

Plugins wie Simple Custom CSS oder My Custom CSS helfen beim Anpassen des Themes. Wer Jetpack installiert hat, aktiviert Custom CSS. Diese Plugins setzen voraus, dass Du Dich mit CSS bereits auskennst und einfach so drauf los schreiben kannst. Es ist ebenfalls wichtig, dass Du die richtigen Selektoren erwischst. Für die nötige Treffsicherheit empfehle ich das Addon Firebug für Firefox, Chrome und andere Browser.

2. Den CSS Editor des Themes verwenden

Alle meine Themes stellen einen Editor zur Verfügung. Dieser Editor ist manchmal sehr rudimentär, manchmal bietet er mehr Möglichkeiten. Auch hier muss man sich in CSS auskennen.

1. Die beste Lösung ist ein Child Theme

Child Themes gehören zu den besten Tools, die WP anbietet. Mit einem solchen Kinder Theme kann man sein Theme mit Hilfe von CSS den eigenen Wünschen anpassen. Die CSS Datei des Child Themes überschreibt die CSS Datei des Original Themes. Updates im Original Theme haben keine Auswirkungen, Änderungen bleiben erhalten. Es ist sehr einfach, ein Child Theme zu erstellen. Ellen hat eine schöne Anleitung geschrieben.
Ein weiterer Vorteil eines Child Themes ist, dass man nicht nur die CSS-Datei anpassen kann, sondern auch die Template Dateien wie header.php, footer.php oder index.php. Man könnte auch eine eigene home.php anlegen. Die functions.php kann im Child Theme ergänzt werden.

Ein weiterer Vorteil des Child Themes ist, dass Du die Dateien mit einem eigenen Editor bearbeiten und hochladen kannst. Ich benutze Adobe Dreamweaver. Der hilft mir, wenn ich im CSS nicht ganz sattelfest bin.

Vorschaubild für ein Child Theme erstellen

Natürlich möchte man bei den Themes in WP auch ein Vorschaubild für das Child Theme. Dazu kopiert man entweder das originale Vorschaubild, das im Ordner des Originalthemes liegt und screenshot.png oder so heisst. Ich schreibe normalerweise quer darüber den Titel der Webseite und das Wort Child. Dann legt man dieses Bild in den Ordner des Child Themes – fertig.

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