Code einbinden


WordPress LogoAuch wenn es heisst, WordPress sei Ready to Go, stimmt das eigentlich nur für einen sehr anspruchslosen Blogger, der mehr oder weniger zufällig auch noch ein tolles Theme ausgewählt hat, das für viele Anpassungen ein Interface zur Verfügung stellt. Ohne diesen Luxus sind Eingriffe in die Systemdateien erforderlich, wenn man Extrawünsche hat. Das ist nicht Jedermanns Sache und anfangs sehr verwirrend und schwierig.

Code im <header>-Bereich

Wenn es heisst, man müsse einen Code am Anfang jeder Seite einfügen, dann gehört er in WP im Theme oder viel besser im Child-Theme in die header.php. Dazu kopiert man die Datei vom Theme ins Child-Theme (wenn sie nicht schon dort ist) und fügt den Code dann vor dem </header> Tag ein.

Was für Codes könnten das sein? Bei mir sind es AdSense, Analytics und Webmastertools von Google.

Systematische Arbeitsweise

Ich empfehle, bei Änderungen an den Dateien immer systematisch vorzugehen und die Änderungen wenn möglich zu dokumentieren. Ich führe in OneNote ein Notizbuch mit je einer Seite für jede Homepage. Darin notiere ich per Datum die gemachten Änderungen und auch die Gründe. Beim Arbeiten an einer Datei selber füge ich Code immer an derselben Stelle ein, nämlich am Ende des Originalcodes, natürlich vor dem schliessenden tag, was immer das auch sein mag, beispielsweise ein ?> oder </header>. Und den eingefügten Code dokumentiere ich zusätzlich mit einem Kommentar wie <!– Start Adsense 1> und <! Ende Adsense 1>. Wer so viel vergisst wie ich, ist auf eine gute Doku angewiesen.

Datensicherung

Entsprechend Deiner Arbeitsweise musst Du Dich vor der Änderung versichern, dass Du mit der aktuellsten Version der Datei arbeitest. Änderungen dieser Art mache ich lokal in Dreamweaver und ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, erst mal die Datei herunter zu laden. Je nachdem, wie sicher ich mich fühle, speichere ich sie als header.php-original (oder wie immer die Datei heisst) und arbeite mit einer Kopie davon. Arbeite ich direkt mit dem Original, lasse ich die Datei geöffnet, bis ich sicher bin, dass die Anpassungen greifen und die Homepage noch läuft. Erst dann schliesse ich die Datei. So ist sicher gestellt, dass ich im Falle eines Falles alle gemachten Eingaben mit Ctrl-Z wieder rückgängig machen kann (das nenne ich rückwärts arbeiten ;)). Nachdem die geänderte Datei online ist, muss die Website geprüft werden.

Weitere Infos: Was ist ein Theme?

(Visited 16 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.